VINN personalises the digital travellers' journey

Dass Technik und ihr zielgenauer Einsatz entscheidender Faktor in der Gestaltung der digitalen Transformation ist, versteht sich von selbst. Doch Technik umfasst deutlich mehr als nur den Einsatz neuer Hard- oder Software und die Relevanz dieses Aspektes ist erheblich größer als es auf den ersten Blick scheint: Die Rede ist von der technischen Infrastruktur und ihrem Einfluss auf die Entwicklung und den Ausbau digitaler Lösungen.

Technisches Hemmnis – die digitale Infrastruktur

Da wäre selbstverständlich in erster Linie die technische Basis für die gesamte digitale Transformation zu nennen – unsere Infrastruktur. Betrachtet man die Ankündigungen der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren, so wird bereits seit 2009 die flächendeckende Versorgung mit Breitband versprochen und immer wieder einkassiert. Exemplarisch sei hier das Ziel von 50 MBit/s genannt. Dies wurde 2010 als Ziel für 75 Prozent der Haushalte für das Jahr 2014 angekündigt. Im Jahr 2015 wurde dieses auf 2018 verschobene Ziel dann wieder abgekündigt, wohlgemerkt von 50 MBits/s. Während andere Länder bereits zu diesem Zeitpunkt über eine umfassende Glasfaser-basierte Infrastruktur mit entsprechenden Möglichkeiten für Wirtschaft und Gesellschaft verfügen, ist die Versorgung hierzulande Anno 2019 selbst mit dem deutlich schwächeren Vectoring via Kupferkabel noch nicht einmal flächendeckend möglich. Das ganze Drama verdeutlicht auch der Bildungssektor: Besitzen in Deutschland gute 26 Prozent der Schulen einen WLAN-Zugang für Lehrkräfte und Schüler, sind das in Kasachstan knapp 59, in Uruguay etwa 77 und in Dänemark 100 Prozent!  Vor dem Hintergrund dieser Beispiele wird deutlich, dass wir zügig an einem Ausbau unserer Infrastruktur in Richtung Glasfaser arbeiten müssen.

Technisches Erfordernis – leistungsfähige Netzwerk-Infrastruktur

Die zweite technische Komponente von herausragender Bedeutung stellt die eigene Netzwerkinfrastruktur dar. Wie bereits festgestellt, sind die „digitalen Revolutionäre“ aus China uns mehr als einen Schritt voraus. Sie besitzen jedoch gerade bei ihren Leuchtturmprojekten den Vorteil, auf der ‚grünen Wiese‘ von Beginn an alle Technologien direkt planen zu können. Aus dem Bestand heraus zu agieren, und das auch noch während des laufenden Geschäfts fällt naturgemäß schwerer. So wurde dann in Europa oftmals nach und nach das ergänzt, was ergänzt werden sollte und musste. Diese Strategie geht selbstverständlich auf Kosten einer einheitlichen Betrachtung. Es ist letztlich nicht ein strategisches Agieren im Digitalen, sondern ein Reagieren auf das was zwingend notwendig wird! Die nun anstehenden Herausforderungen erfordern jedoch zwingend einen Paradigmenwechsel. Es ist Tempo beim Ausbau des Netzwerkes gefragt. Dabei sollte der Blick nicht auf einzelne Details oder Lösungen gerichtet werden. Vielmehr gilt es – in Zusammenarbeit mit einem kompetenten Partner – den Ist-Zustand zu erfassen und den Soll-Zustand zu definieren. Hieraus entsteht dann ein Anforderungs- und Lösungsprofil, dass bei entsprechender Planung dauerhaft zukunftsfähig bleibt. Die Stichworte lauten neues Netzwerkdesign, offene Schnittstellen und Architektur bis hin zur eventuell gewünschten Step-by-Step-Installation der Technologien passend abgestimmt auf den individuellen Bedarf und das jeweilige Budget.

Lösungsansatz – Plattform statt Inseln

Doch selbst unter diesen technischen Gegebenheiten ist der zügige Ausbau hin zu einer modernen und leistungsfähigen Hotel-Technologie möglich – mit einer Plattform-Lösung! Statt einzelner Apps oder Insellösungen mit ihren technischen Begrenzungen, stellt eine entsprechend entwickelte und konfigurierte Plattform Dank ihrer offenen Schnittstelle eine zukunftssichere Investition dar. Mit ihrer Hilfe kann entweder direkt der große Wurf in Form einer Komplettlösung erfolgen, oder aber nach und nach das Portfolio um die gewünschten technischen Lösungen und deren Funktionen erweitert werden. Und auch bei zukünftigen Anforderungen ist die Integration neuer Technologien einfach durchzuführen. Zudem spielen Plattformen bei diesen Aspekten einen zentralen Vorteil aus: Alles ist an einem Ort, kann daher schnell und einfach ergänzt und deutlich kostengünstiger administriert werden!

Dabei kann der Gast direkt integriert werden, denn er bringt SEIN Device bereits mit, das Smartphone. Die Hardware-Investition auf Seiten der Hotels entfällt nicht nur, vielmehr bietet das Smartphone, das alltägliche Instrument des Gastes, die Möglichkeit für zahlreiche Services im eigenen Hause eingesetzt zu werden: Chat, digitaler Zimmerschlüssel, Streaming Gerät für das TV und Vieles mehr. Damit ist ein Faktor für ein nahtloses, digitales Reiseerlebnis bereits vorhanden. Dieser kann und sollte daher genutzt werden die Ereignisse und Touchpoints beim Aufenthalt im Hotel ebenfalls darauf zu bündeln. Welche anderen Möglichkeiten der Einsatz des Smartphones der Gäste noch bietet, um das eigene Geschäftsmodell zu unterstützen, dies finden Sie in den nächsten Kapiteln unseres Blogs. Bis dahin
Frank Gerhardt
VINN CEO

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